
Viele Fahrlehrer haben jetzt Existenzängste. Wie zum Beispiel Dieter Kock in Coesfeld. Die laufenden Kosten, wie Versicherungen, muss er ja weiterbezahlen. Deshalb hat er jetzt auch schon alle seine Fahrschul-Autos und Motorräder abgemeldet. Soweit ist es bei Michael Pöppelmann in Nottuln noch nicht. Aber auch er versucht Förderungen zu beantragen - um seine Fahrschule am Laufen zu halten. Und Heike Brümmer in Ascheberg ist zu den gewohnten Bürozeiten weiterhin für ihre Schüler zu erreichen. Wenn sie zum Beispiel Fragen über den Lernstoff haben. Alternativen für den theoretischen Unterricht zu finden, ist aktuell schwierig. Für den theoretischen Unterricht gilt für die Fahrschüler eine Anwesenheitspflicht in den Räumen der Fahrschule. Einige Fahrschulen haben schon bei der NRW-Landesregierung um eine Ausnahme gebeten. Um zum Beispiel Web-Seminare anbieten zu können. Doch die habe das Land bisher abgelehnt, sagt Fahrlehrer Michael Pöppelmann aus Nottuln.