
Dabei hängen die Gruppen in Coesfeld, Nottuln und Dülmen ihre Plakate und Banner in die Fenster oder an Bäume und Briefkästen. Davon posten sie Bilder auf den sozialen Netzwerken im Internet. Sie fordern eine bessere Klimapolitik, auch in Zeiten von Corona. Kristin Holz, ist die Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld. Für sie ist das Thema Klimaschutz nach wie vor wichtiger den je - trotz der Coronakrise. Man habe vor allem in den vergangenen zwei Jahren die Folgen durch Starkregen, Dürre und Orkane spüren können. Es sei wichtig, die Folgen des Klimawandels abzumildern und Techniken zu entwickeln die zum Klimaschutz beitragen.
Im Kreis Coesfeld ist fast die Hälfte des CO2 Ausstoßes durch den Straßenverkehr verursacht. Aktuell sind weniger Autos und Busse auf den Straßen unterwegs. Einige Menschen nutzen mehr das Fahrrad. Deshalb nehmen zur Zeit die CO2 Ausstöße ab. Die Klimaschutzmanagerin hofft, dass auch nach der Coronakrise mehr Menschen für den Arbeitsweg das Fahrrad nutzen.