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KREIS: Flüchtlinge in den Schulen
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KREIS: Flüchtlinge in den Schulen

Kinder und Jugendliche im Kreis Coesfeld entspannen sich jetzt in ihren Osterferien. Danach könnte es sein, dass sie mit ukrainischen Flüchtlingskindern in einer Klasse sitzen, die meisten davon in Grundschulen.

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Darüber diskutieren viele Familien im Kreis heute am Frühstückstisch. Das Deutschlernen habe oberste Priorität, macht NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer deutlich. Sie plant dazu den Geldtopf für den Vertretungsunterricht um 3,5 Millionen Euro aufzustocken. Zudem soll es über 1000 zusätzliche Lehrerstellen geben. Lehrer könnten aus der Rente zurückkehren oder Kollegen in Teilzeit könnten Stunden aufstocken. Wo sollen die auf einmal alle herkommen, wundert sich Lisa Holzapfel von der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung im Kreis Coesfeld. Vor Jahren hätten sie schon versucht weitere Lehrer zu bekommen. Mittlerweile würden sogar teilweise Studenten ohne Master- oder Bachelorabschluss unterrichten. Der Engpass im Lehrerzimmer verschärfe sich abermals mehr. Und mehr Geld zur Verfügung zu stellen, bringe nichts. Es seien dringend vernünftige Lösungen nötig, um die Situation in den Schulen zu verbessern. 

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