
KREIS: Flüchtlingsgipfel
Städte und Gemeinden im Kreis richten Notunterkünfte für Flüchtlinge ein, weil es einfach zu wenig Wohnungen gibt. Beispielsweise sind in der ehemaligen Sporthalle im Nordkirchener Schlosspark die ersten Flüchtlinge eingezogen. Heute blicken Städte und Gemeinden gespannt auf den Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.05.2023 04:04
In einer münsterlandweiten Erklärung fordern sie mehr Hilfe. Auch sei es wichtig endlich zu klären, wie es möglich ist, Menschen auf Dauer erfolgreich zu integrieren, sagt der Landrat für den Kreis Coesfeld Christian Schulze Pellengahr. Projekte seien ja bereits angeschoben und das Land habe Integrationszentren aufgebaut - es sei aber auch wichtig, die Menschen hinterher zum Beispiel über Sprachkurse in die Gesellschaft zu integrieren.
Einig sind sich Bund und Länder, dass die Behörden schneller entscheiden müssen in Asylverfahren, bei Abschiebungen und beim Bau neuer Wohnungen. Uneins sind sie sich beim Geld. Die Länder fordern eine höhere Pauschale pro Flüchtling für die Unterbringung und Versorgung. Das lehnt der Bund bislang ab.