
Von Italien aus gerechnet sind es nur noch gut 1000 Kilometer bis in den Kreis Coesfeld. Der Flughafen Münster-Osnabrück ist vorbereitet auf mögliche Verdachtsfälle. Notfallpläne liegen in der Schublade. Die sind abgestimmt mit dem Nachbarkreis Steinfurt - der FMO liegt ja auf Grevener Gebiet. Auch das Gesundheitsamt ist eingeschaltet.
Konkret heißt das also: Wenn es einen Verdachtsfall geben sollte, wissen die Mitarbeiter und die Rettungskräfte am FMO sofort, was zu tun ist: Ein Rettungsdienst würde die Patienten abholen, der FMO würde die Namen von allen Reisenden erfassen und Infoblätter verteilen. Im Moment läuft aber im täglichen Betrieb am Flughafen alles ganz normal. Die wichtigsten Hinweise zum Schutz gegen eine Verbreitung des Virus lesen Reisende auf Infoplakaten in mehreren Sprachen am FMO.