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KREIS: Forderung nach Rechtssicherheit für Notfallsanitäter
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KREIS: Forderung nach Rechtssicherheit für Notfallsanitäter

Der Chef des deutschen Roten Kreuzes im Kreis, Christoph Schlütermann, fordert heute Notfallsanitäter rechtlich besser abzusichern, damit sie im Notfall auch helfen dürfen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 03.09.2020 11:34

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Ein Vorschlag für eine Reform aus dem Gesundheitsministerium geht ihm nicht weit genug. Schauen wir uns ein Beispiel an: Ein Patient ist schwer verletzt, Schmerzmittel könnten ihm helfen und unnötig langes Leiden ersparen. Notfallsanitäter sind gut ausgebildet, sie müssen aber nach der aktuellen Gesetzeslage erst einen Notarzt zu Rate ziehen und im Zweifel warten bis er eintrifft. Ansonsten riskieren sie, dass sie haftbar gemacht werden. Das sei nicht im Sinne der Patienten, sagt DRK-Chef, Christoph Schlütermann. Fraglich sei außerdem, warum der Gesetzgeber vor einigen Jahren dann überhaupt das neue Berufsbild der Notfallsanitäter geschaffen habe. Er fordert den aktuellen Reformvorschlag zu überarbeiten und die gesetzliche Grauzone zu beenden. Notfallsanitäter bräuchten rechtssicherheit, um in eiligen Fällen zum Wohl der Patienten eigenverantwortlich handeln zu können.

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