
Die Salons bleiben im Lockdown weiter dicht. Die Friseure wollen mit einer Licht-Aktion aber ein Zeichen setzen und den Blick auf die Branche richten. Im vergangenen Frühjahr mussten sie schon einmal wegen der Pandemie schließen, seit Mitte Dezember sind die Salons wieder dicht.
Christin Flüchter aus Darup, die Innungsobermeisterin für dem Kreis Coesfeld, befürchtet eine Pleite-Welle. "Die Friseur-Kollegen stehen mit dem Rücken zur Wand - finanziell, psychisch, physisch", warnt sie. Einige haben ihre Ersparnisse aufgebraucht und sogar ihre Altersvorsorge investiert. Die Lage sei äußerst ernst.
Schnelle Hilfe sei nötig, wenn die Politik nicht eine ganze Branche gegen die Wand fahren will. Sonntagmittag gehen die Lichter in den Friseur-Salons deswegen an – 24 Stunden lang sind die Salons hell erleuchtet. Hintergrund-Infos stehen auf Plakaten in den Schaufenstern.