
Die Bundesregierung hat jetzt eine Reform des Energiesicherungsgesetzes auf den Weg gebracht, um sich dafür zu wappnen. Ein Punkt darin ist eine Gas-Umlage. Darüber ließen sich die Kosten um teures Ersatzgas für das fehlende russische Gas zu kaufen - auf alle Kunden gleichmäßig verteilen. Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz sieht das kritisch. Gas sei knapp, daher sei es richtig, dass es gerade teurer wird. Es müsse andere Wege geben die Menschen zu entlasten. Zum Beispiel abhängig von ihrem Einkommen über die Steuererklärung - und nicht alle über einen Kamm zu schären. Ob die Bundesregierung, dass Instrument einer Gasumlage tatsächlich nutzt, bleibt noch abzuwarten. Im ersten Schritt setzt sie darauf pleitebedrohte Energieunternehmen mit staatlichen Hilfen zu stützen.