
In Deutschland bezeichnete der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz Franziskus als großes Geschenk für die katholische Kirche. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier sagt, dass die Welt mit Franziskus ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung verliere. Auch international gab es viel Anteilnahme. Der UN-Generalsekretär sieht Franziskus als einen Botschafter der Hoffnung, Bescheidenheit und Menschlichkeit, an dem sich die Welt ein Bespiel nehmen sollte. In Argentinien, Franziskus Heimat, ordnete die Regierung eine Woche Staatstrauer an.
Viele Katholiken im Kreis Coesfeld sind bestürzt. Papst Franziskus ist am Ostermontag an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Am Ostersonntag erteilte er noch den Segen Urbi et Orbi. Gläubige denken an ihn zurück. Seine Bescheidenheit und Volksnähe haben ihn ausgezeichnet, sagt Pfarrer Johannes Hammans der Anna Katharina Gemeinde in Coesfeld. Das Besondere an Papst Franziskus habe mit seinem Namen zusammengehangen: Der Heilige der Armut. Er lebte in einem Gästehaus und aß mit anderen in der Kantine. Er habe sein Leben vor allem den Entrechteten und Armen gewidmet.
Papst Franziskus wollte auch mehr Beteiligung aller Gläubigen an Entscheidungen erreichen. Kritiker sagen: Er habe Reformen lediglich angestoßen, aber nicht zu Ende gebracht.