
In der Corona-Pandemie sehen einige von Ihnen es aber kritisch, dass gemeinsam mit anderen Gottesdienst feiern erlaubt bleibt. Kathi zum Beispiel ärgert sich auf der Radio Kiepenkerl-Facebookseite: Läden müssen schließen, aber Menschen dürfen in die Kirche. Gudrun dagegen sagt: Die Gottesdienste sind ohne Gesang und für diejenigen, die ganz alleine und nicht vernetzt sind. Unter anderem in der Coesfelder Anna Katharina-Gemeinde gibt es die Möglichkeit mit anderen Gottesdienst zu feiern, mit viel Abstand in der Reithalle in Flamschen. Das sei ein Angebot mit einem umfassenden Hygienekonzept, sagt Dechant Johannes Hammans. Bisher gebe es keinen Fall, bei dem sich jemand nachweislich jemand in einer Kirche hier in der Region angesteckt hat. Wer sich unsicher fühlt, habe außerdem andere Möglichkeiten. Die Gemeinde bietet auch Gottesdienste im Internet an.
Ganz auf gemeinsame Gottesdienste verzichtet dagegen zum Beispiel die evangelische Kirchengemeinde in Dülmen. Pfarrerin Susanne Falcke und das Team haben sie bis zum voraussichtlichen Ende des Lockdowns am 10. Januar ausgesetzt. Die Hygienekonzepte seien zwar ausgeklügelt gewesen, aber angesichts der hohen Infektionszahlen sei das ungute Gefühl immer weiter gewachsen. Die Gemeinde setzt jetzt unter anderem auf Online-Gottesdienst. Einen Überblick über das Angebot der Kirchen in ihrem Ort finden Sie HIER.