
Das sorgt für gemischte Gefühle angesichts der Infektionslage. Die Schulleiterin der Freiherr vom Stein-Realschule in Coesfeld zum Beispiel sagt: Viele Lehrer und Schüler hätten sich wirklich sehr über das Wiedersehen gefreut. Andererseits sehen alle das erhöhte Infektionsrisiko. Die Freude am ersten Tag überwog allerdings deutlich. So ist das auch beim Joseph-Haydn-Gymnasium in Senden. Hinzu kommt die schwierige Organisation. Es sei gar nicht so einfach alle Schüler gleich gut mit Lernstoff zu versorgen. Die Klassen sind in zwei Gruppen aufgeteilt: eine lernt Zuhause, die andere in der Schule. Bei der Liebfrauenschule in Nottuln zum Beispiel kommt noch dazu, dass die Schüler ab der siebten Klasse die Hauptfächer in Kursen und gar nicht mehr im Klassenverband haben. So arbeiten momentan Schüler einer Klasse an unterschiedlichen Aufgaben und das zu koordinieren, sei eine Herausforderung. Für mehr Sicherheit im Unterricht bekommen Lehrer und Mitarbeiter in den Schulen im Kreis zwei FFP2-Masken pro Präsenztag gestellt. Außerdem können sie sich aktuell zweimal pro Woche kostenlos gegen das Virus testen lassen. Zu den angekündigten Schnelltests für Schüler sagt das NRW-Schulministerium auf Radio Kiepenkerl-Nachfrage, dass die Pakete mit den Schnelltest ab morgen unterwegs zu den Schulen sind.