
Die Polizei hatte zwar einige Einsätze, außergewöhnlich war dies allerdings nicht, so eine erste Bilanz der Leitstelle. Die Feuerwehr spricht von zwei Silvestereinsätzen: Es gab einen Heckenbrand in Olfen und in Lüdinghausen brannten Pappkartonreste. Also auch hier nichts außergewöhnliches. Anders sieht es beim Rettungsdienst aus. Der Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Coesfeld, Michael Hofmann, spricht von einer anstrengenden Silvesternacht. Der Rettungsdienst verzeichnete ca. 1/3 mehr Einsätze als in einer normalen Freitagnacht. Etwa die Hälfte dieser Einsätze war klassisch silvesterbedingt: "Das hießt von alkoholbedingten Einsätzen, über Auseinandersetzungen zu gestürzten Menschen mit Frakturen bis hin zu einer Großzahl von internistisch akut erkrankten Patienten, die mit Atemnot und Herzproblemen Hilfe brauchten und bekamen", sagt der Rettungsdienstleiter. Auch im Vergleich zur Silvesternacht vergangenen Jahres verzeichnet der Rettungsdienst schon jetzt deutlich mehr und schlimmere Einsätze. Vor allem in Senden und Nottuln war der Rettungsdienst quasi im Dauereinsatz. Und: der Rettungsdienst ist auch immer noch unterwegs. Er geht auch von weiteren, vielen Einsätzen über den Neujahrstag aus.