
Und die Zahlen der Fälle steigen bundesweit: Über 46 000 gewalttätige Angriffe hat das Bundeskriminalamt zuletzt registriert. Beim Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Coesfeld gibt es in Einzelfällen aggressives Verhalten. Dabei handele es sich in der Regel um Betrunkene, Menschen unter Drogen oder unter psychischen Ausnahmesituationen, sagt DRK-Leiter Christoph Schlütermann. Verschärfungen von Strafen soll es geben, darauf wartet das DRK. Jeder müsse begreifen, dass jeder, der gegen Rettungskräfte vor geht, Menschen schadet, die Hilfe brauchen und empfindliche Strafen dafür riskiert. Gezielte Attacken von Menschen, die auf Krawall aus sind, gebe es hier nicht. Dabei handele es sich um ein Phänomen, das meist in Großstädten vorkomme.