
In Münster ist die Zahl der Übergriffe gegen städtische Mitarbeiter sogar auf ein Rekordhoch gestiegen.
Die Hemmschwellen sinken immer mehr. Das beobachtet beispielsweise die Stadt Dülmen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes, des Bürgerbüros, Mitarbeiter im Außendienst oder des Rettungsdienstes werden oft beschimpft oder beleidigt. Mitarbeiter lernen in Schulungen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Ähnlich sieht es in Coesfeld aus. In einigen Bereichen stehen Mitarbeitern Notrufsysteme zur Verfügung. Auch in der Gemeinde Nordkirchen werden die Mitarbeiter zunehmend beschimpft, beleidigt und bedroht. Körperliche Gewalt ist noch eine Ausnahme, aber auch schon öfter vorgekommen. Auch die Stadt Lüdinghausen bemerkt, dass der Ton der Kunden rauer wird. Die Mitarbeiter versuchen durch beruhigende Worte Situationen zu entschärfen. Das habe bislang ganz gut geklappt. Mehrere Städte und Gemeinden im Kreis sind Mitglied im Präventionsnetzwerk „Sicher im Dienst“.