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KREIS: Gewinner Franz-Darpe-Preis
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KREIS: Gewinner Franz-Darpe-Preis

Eine Bürgerinitiative hat erfolgreich gegen eine Müllverbrennungsanlage in der Lüdinghauser Bauerschaft Tetekum gekämpft. Das ist Anfang der 1990er Jahre gewesen. Hintergründe hat der Lüdinghauser Heribert Schwarzenberg aufgerollt und hat dabei jetzt den ersten Platz des Franz-Darpe-Preises in der Kategorie Heimatforschende geholt.

Veröffentlicht: Freitag, 29.11.2024 05:44

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Platz zwei geht an den Nottulner Heinz Böwing, er hat sich mit der Geschichte der Bauerschaft Stevern beschäftigt. Und die Jury hat sich für Andre Hegemann aus Buldern für den dritten Platz entschieden, er beschäftigt sich mit dem Kriegsende in seinem Dorf. Pia Botzenhardt und Lareen Sadik von der Marienschule in Münster gehören mit ihrem Projekt um das Leben und Wohnen im DP-Lager in Nottuln zu den Gewinnern des Franz Darpe-Preises in der Kategorie Schüler. In DP-Lagern wurden nach dem Zweiten Weltkrieg sogenannte Displaced Persons wie Zwangs- oder Fremdarbeiter untergebracht. Den zweiten Platz holten Schüler (David Katti, Jan Krechting und Kenneth Thebing-Barrier) des Pius-Gymnasiums in Coesfeld mit einer Arbeit über Euthanasie und Zwangssterilisation im Kreis Coesfeld und dem Altkreis Lüdinghausen. Und den dritten Platz belegt Karolin Jung vom Heriburg-Gymnasium in Coesfeld. Sie hat sich mit den Gründen beschäftigt, warum Kaffee in der Region zu einem der bedeutendsten Alltagsgetränke wurde. Mit dem Franz-Darpe-Preis zeichnen der Kreis Coesfeld und der Kreisheimatverein besondere regionalgeschichtliche Arbeiten aus. Sie vergeben den Preis bereits zum dritten Mal.

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