
Das ist wichtig, um in der Corona-Pandemie Doppelinfektionen zu vermeiden. Das sorgt für eine größere Nachfrage bei den Ärzten im Kreis Coesfeld. Doch hier ist der Impfstoff knapp. Darüber ist eine heftige Diskussion auf der Radio Kiepenkerl-Facebookseite entbrannt. Daniela, Nicole und Sabine aus Ascheberg sind jetzt verunsichert. In Lüdinghausen und Nottuln gibt es ebenfalls einen Engpass. Elke schreibt, sie habe sich auf eine Warteliste setzen lassen.
Viel Grippe-Impfstoff vorbestellt, aber nicht alles bekommen - so sieht´s gerade aus in der Gemeinschaftspraxis am Nonnenbach in Nottuln. Die Folge: Im Moment sind Risikopatienten zuerst dran, mit der Grippeimpfung, unter anderem also Menschen über 60 und chronisch Kranke. Ganz ähnlich in der Steverpraxis in Senden. Sie sagt: Alle, die die Impfung jetzt nicht dringend brauchen, sollen warten bis Ende November. Das sei immer noch früh genug. Und fürs Warten hätten die meisten Patienten auch Verständnis. Die Ärzte gehen davon aus, dass der Impfstoff wie in den Jahren vorher wieder für alle reicht.
Die eigentliche Haupt-Grippe-Zeit startet erst im Januar.