
Los ging der Protesttag ja mit der Kundgebung beim Landhandel Raiffeisen Steverland im Gewerbegebiet Beisenbusch in Nottuln. Aber: trotz Kälte - ein Platz voller Trecker, einzelner LKW- bis zur Tankstelle und die B525 runter auf den Wiesen und an den Rändern standen sie auch. Die Bauern und Spediteure wollten halt einfach ein Zeichen setzen. "Hand in Hand stehen wir zusammen" - war deswegen auch auf Schildern an den Treckern zu lesen. Oder "Ampelregierung abschaffen", "Eure Bauern brauchen Zukunft" stand da auch drauf. Nach einer Stunde voller Beifall bei solchen Worten, aber auch Buhruffen und Pfiffen bei Reden von Politikern, ging die Kolonne dann los. Durch den Nottulner Ortskern bis zum Konzerttheater nach Coesfeld. Und auf dem Weg: immer wieder Menschen am Straßenrand, die filmen, Fotos machen, Beifall klatschen und den Protest somit unterstützen. Die Landwirte sind jetzt auf dem Heimweg. In einer ersten Bilanz sagt die Polizei im Kreis: Alles friedlich verlaufen.




