
Durch die Coronakrise fließen von den krisengeschüttelten Unternehmen deutlich weniger Steuern in ihre Kassen. Die ersten Städte und Gemeinden rechnen schon nach, wie groß das Loch ausfallen könnte. Bei der Stadt Lüdinghausen fehlen bereits jetzt fast 2 Millionen Euro Gewerbesteuer-Einnahmen. Denn viele Unternehmen haben bereits beantragt, diese Gewerbesteuer herabzusetzen. Auch die Stadt Dülmen rechnet in diesem Bereich mit hohen Ausfällen. Außerdem fallen ja momentan auch z:B. die Kita-Gebühren weg. Für April und Mai sind das rund 200.000 Euro. Die Gemeinde Nordkirchen erwartet bis zum Ende des Jahres ein Minus von einer Million Euro. Unter anderem weil die Ordnungsamt-Mitarbeiter viele Überstunden machen und weil die ganzen Hygieneartikel wie Mundschutz-Masken und Desinfektionsmittel für alle Gemeinde-Mitarbeiter viel Geld kosten. Der Städte- und Gemeindebund fordert einen Rettungsschirm für Städte und Gemeinden.
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