
In den Hochwassergebieten in NRW und Rheinland-Pfalz warne viele Helfer aus dem Kreis vor Ort: Von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, von der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz und vom Technischen Hilfswerk. Sarah Beutler ist vom DLRG Bezirk Kreis Coesfeld hat die Katastrophe im Hilfseinsatz hautnah zu spüren bekommen. Das hat sie und ihre Arbeit verändert. Was ihr jetzt wichtig ist: Dass es noch mehr Mitglieder für den Katastrophenschutz in Zukunft gibt. Außerdem soll der Austausch zwischen Hilfsorganisationen in Zukunft besser laufen - und zwar nicht nur lokal, sondern flächendeckend. Dazu laufen gerade Gespräche auf Landesebene. Um neue Mitglieder für den Katastrophenschutz zu gewinnen, läuft zurzeit eine Plakat-Kampagne.
Die Hilfsbereitschaft im Kreis Coesfeld ist so groß gewesen und hält teilweise noch immer an. Viele Initiativen haben sich gebildet, sie sind in die Flutgebiete gefahren um beim Aufräumen zu helfen oder haben Sach- oder Geldspenden gesammelt. Radio Kiepenkerl-Hörer Markus Becker aus Dülmen beispielsweise hat viele Aktionen gestartet und jede Menge Spenden direkt zu den Betroffenen gebracht. Das macht er noch bis heute. Die nächste größere Aktion ist zu Ostern geplant.
Auch die Initiative "Billerbeck hilft" ist nach wie vor aktiv. Sie sammelt weiter viele Geldspenden und bringt demnächst noch vorhandene Sachspenden in die Voreifel . Außerdem dauert es nicht mehr lange, dann ist die Initiative ein richtiger Verein. Das ist wichtig, um in Zukunft noch schneller unbürokratischer bei Notlagen zu helfen.