
Kontrolleure entdecken beim Blick in die Tonnen viel Abfall, der nicht Bio ist. Ziehen die Wirtschaftsbetriebe für den Kreis Coesfeld ein halbes Jahr nach Start ihrer Info-Kampagne heute Bilanz. Corona habe die Kontrollen zwar ausgebremst, an der Situation allerdings nichts geändert. Ganz so schlimm wie zu Beginn der Aktion sei es zwar nicht mehr, aber noch immer schmeißen viele Menschen Bioabfall in Plastikbeuteln, Windeln, Blumentöpfe und Teppichreste. Klar ist, die meisten Biotonnen-Sünder gibt es in den großen Städten im Kreis. In Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen, denn hier gibt es mehr Mehrfamilienhäuser. Hier gibt es mehr zu beanstanden, als in Ein- oder Zweifamilienhäusern, oder auf dem Land. Bis zum Jahresende verteilen die Wirtschaftsbetriebe noch Aufkleber und Infos im südlichen Kreis Coesfeld. Ein Ende der Kontrollen ist erst einmal noch nicht in Sicht. Falsch befüllte Biotonnen bleiben stehen.