
Sie blicken besorgt in den Kreis Heinsberg, hier hatten viele Menschen Kontakt zu den bestätigten 20 Patienten. Gut 1000 Menschen müssen deshalb vorsichtshalber für eine längere Zeit zuhause bleiben. Und wie ist es mit Einkaufen? Legen sich die Menschen im Kreis vorsichtshalber einen Vorrat an? Tatsächlich hat sich in den Real-Markten in Coesfeld und Dülmen die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln und Getränken erhöht. Deshalb spezialisieren sich die Lieferanten jetzt unter anderem auf Nudel- und Reispakete, Konservendosen und Tütensuppen. Anders sieht es beispielsweise bei Edeka-Märkten aus. In Nottuln im Edekamarkt hat sich der Verkauf von Hygieneartikeln wie Seife, Handgel und Sprays vervierfacht. Der Edekamarkt in Ascheberg verkauft rund 20 Prozent mehr Desinfektions-Artikel. Ähnlich sieht es beim Marktkauf Pape in Lüdinghausen aus. Alle Märkte raten ihren Kunden Gelduld zu haben, wenn Regale mal leer sind. Lieferengpässe gibt es derzeit nicht.