
Handwerksbetriebe im Kreis Coesfeld und dem Münsterland geben in der Corona-Pandemie viel Geld für den Infektionsschutz aus. Und das belastet ihre Kassen stark. Doch trotz steigender Kosten wegen des Infektionsschutzes ist das Minus bei den Umsätzen und Aufträgen im November im Vergleich zu Oktober geschrumpft. Das liegt unter anderem daran, dass sich die meisten Handwerksbetriebe mittlerweile an die verringerte Nachfrage in der Pandemie angepasst haben. Umorganisation im Betrieb und Geldspritzen von Bund und Land haben etwas Ruhe in die Teams gebracht. Das Aber: Noch kein Licht am Ende des Tunnels sehen sogenannte Soloselbständige wie Künstler, Fotografen oder Veranstaltungstechniker. Sie haben nachlassende Kundenaufträge, Lieferengpässe und sinkende Umsätze mit voller Wucht zu spüren bekommen. Sie müssen eher Kurzarbeit nutzen und Mitarbeiter entlassen als kleine Handwerksbetriebe. Das Baugewerbe ist am krisenresitentesten. Gefolgt von der KfZ- und der Lebensmittelbranche. Für die Blitzumfrage hat die Handwerkskammer etwas über 700 Handwerksbetriebe im Kreis Coesfeld und dem Münsterland Ende November befragt.