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KREIS: Hanta-Infektion vorbeugen
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KREIS: Hanta-Infektion vorbeugen

Wer jetzt seine Gartenmöbel aus dem Schuppen holt oder den Frühjahrsputz in der Garage beginnt, sollte auf Spuren von Nagerbefall achten. Denn diese könnten Krankheitserreger in sich tragen, so dass vorbeugende Maßnahmen sinnvoll sind, um einer eventuellen Infektion mit dem Hantavirus vorzubeugen. 


Veröffentlicht: Montag, 12.05.2025 15:45

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Eine Hantavirusinfektion ist eine sogenannte Zoonose. Hierbei wird eine Erkrankung vom Tier auf den Menschen übertragen. Im Fall des Hantavirus ist dies unter anderem von der Rötelmaus auf den Menschen möglich. In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 250 bis 500 Menschen, wobei im Münsterland die Hantavirusinfektion häufiger als in anderen Teilen Deutschlands auftritt. Die Infektion erfolgt in erster Linie durch das Einatmen von Staub, der mit Speichel, Kot oder Urin infizierter Mäuse kontaminiert sein kann. Meist verläuft eine Infektion ohne Symptome beim Menschen. Bei einigen Betroffenen zeigen sich jedoch grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit. Gelegentlich kommt es zu Flankenschmerzen, Sehstörungen und Nackensteifigkeit und im schlimmsten Fall zu Blutdruckabfall, Nierenversagen sowie Hauteinblutungen. In 6 bis 15 Prozent der Fälle kann der Verlauf sogar tödlich enden.

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