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KREIS: Hausärzte zu Lauterbach-Plänen
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KREIS: Hausärzte zu Lauterbach-Plänen

Hausärzte im Kreis Coesfeld warten gespannt wie genau Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach seine Reformpläne umsetzen will. Der Nottulner Arzt Sascha Schönhauser als Vorsitzender des Hausärzteverbands für den Kreis Coesfeld und die Region ist für's erste zufrieden mit den vagen vorgestellten Plänen. 80% der Forderungen seien gehört und berücksichtigt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 10.01.2024 14:21

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Unter anderem sollen bei Hausärzten die Obergrenzen beim Budget wegfallen. Ein längst überfälliger Schritt, sagt die Sendener Ärztin Maren Schöpp. Dass Praxen Rezepte in Zukunft auch telefonisch ausstellen können sollen und das organisatorisch entlasten soll, sieht die Ärztin dagegen skeptischer. Auch wenn der Praxisbesuch beispielsweise durch ein direktes Rüberschicken als e-Rezept auf's Handy wegfalle, sieht die Ärztin keine Entlastung. Besser wäre ein Rezept per App. Hier könnten Mitarbeiter gezielt reinschauen, sobald Zeit ist. Das Telefon klingelt aber immer wieder und reiße aus der Arbeit raus. Kritisch sieht sie auch, dass für chronisch kranke Menschen in Zukunft ein Praxisbesuch im Jahr reichen soll, damit Ärzte eine Pauschale abrechnen können. Bisher sind Besuche pro Quartal Pflicht. Der Nottulner Vorsitzende des heimischen Hausärzteverbands sieht hier keine Probleme. Patienten sei es weiterhin freigestellt, wenn nötig, mehrmals im Jahr zu kommen. Die Pflicht entfalle lediglich.

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