
Viele Menschen im Kreis Coesfeld und dem Münsterland geraten jetzt in der zweiten Welle der Corona-Pandemie in eine Sinnkrise. Hilfe bekommen sie von Experten der Fachhochschule in der Nachbarstadt Münster. Schon in der ersten Welle hatte sie die psycho-soziale Ambulanz für alle geöffnet. Und die Nachfrage nimmt wieder zu. Die FH weitet deshalb ihr Angebot aus. Viele Menschen quälen jetzt in der verschärften Corona-Pandemie im Teil-Lockdown Zukunftsängste, Sorgen, Kurzarbeit und eingeschränkte Freiheiten nagen am Selbstbewußtsein. Bei einigen kommen zentrale Fragen über das eigene Leben ans Licht. Zum Beispiel, ob sie überhaupt noch in dem richtigen Job arbeiten, oder ob sie künftig lieber andere Schwerpunkte in ihrem Leben setzen möchten. In der Ambulanz des Fachbereichs Sozialwesen der FH erhalten die Betroffenen eine kostenlose Hilfe von den Studenten. Sie führen Mediations-, Beratungs- und Coaching-Prozesse durch. Sonst ist diese Ambulanz für die Allgemeinheit gesperrt, aber die Corona-Pandemie mache es nötig, sie für alle zu öffnen. Wie lange der Fachbereich der FH diese Hilfe anbeitet, steht jetzt noch nicht fest. Die Experten wollen beobachten, wie sich die Nachfrage entwickelt. Infos finden Sie HIER.