
KREIS: Hochwasserkonzepte nach Flutkatastrophe
Im Kreis Coesfeld haben viele von Ihnen noch die Bilder von überschwemmten Dörfern vor Augen. Heute ist die Hochwasserkatastrophe in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz ein halbes Jahr her. Damals waren kleine Flüsse zu reißenden Strömen geworden. Durch den Kreis Coesfeld fließen unter anderem die Stever und die Berkel. Haben Städte und Gemeinde bie uns im Kreis bei ihren Hochwasserkonzepten nachgebessert?
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Das Land hat gerade neue Karten mit Risikogebieten herausgegeben. Die Gemeinde Nottuln will jetzt auf dieser Grundlage ein neues Hochwasserschutzkonzept erarbeiten. Dafür hat sie Fördergeld beantragt. Denkbar ist zum Beispiel das Bett des Nonnenbachs im Ortskern so zu vergrößern, dass er bei Starkregen nicht so schnell über die Ufer tritt. Auch überlegt die Gemeinde, ob ein weiteres Regenrückhaltebecken sinnvoll wäre. Die Stadt Billerbeck erstellt eine Starkregengefahrenkarte. Sie soll bis Ende des Jahres vorliegen. Die Gemeinden Ascheberg und Havixbeck setzen auf Infoblätter. Darin geben sie Eigentümern Tipps, wie sie ihr Haus oder ihre Wohnung gegen Starkregen sichern können. Weiteren Handlungsbedarf sehen sie nicht, weil das Land hier keine Risikogebiete ausgewiesen hat.