
Unfallforscher haben in der Nachbarstadt Münster heute eine Studie vorgestellt. Demnach sind parkende Autos für Radfahrer ein größeres Unfallrisiko als bisher angenommen. Das Hauptproblem sind Autofahrer, die ohne zu guckendie Tür öffnen. Im vergangenen Jahr hat das in der Gemeinde Ascheberg sogar zu einem tödlichen Unfall geführt. Ein Fahrradfahrer prallte gegen eine Autotür und stürzte so unglücklich auf den Kopf, dass er starb. Auch Werner Schwering vom Fahrradclub in Dülmen hat schon einen schweren Unfall wegen einer Autotür hinter sich. Er fordert parkende Autos besser zum Radverkehr abzugrenzen. Ähnlich sehen das die Unfallforscher. Sie schlagen Trennstreifen zu parkenden Autos auf der Straße vor. Autohersteller könnten außerdem Sensoren einzubauen, die näher kommende Radfahrer erkennen und dann ein Warnsignal senden oder Türen kurz blockieren. Für Fußgänger sind parkende Autos vor allem ein Problem, weil sie die Sicht einschränken. Hier sollten Städte und Gemeinden zum Beispiel durch Poller das Parken an Kreuzungen unmöglich machen.