
In Nordkirchen beispielsweise läuft noch bis Ende Oktober eine Bestandsaufnahme. Die Gemeinde Senden hat ihre Hundezählaktion gerade abgeschlossen. Sie hat bis zum Spätsommer geschaut, inwieweit sich die Zahl der Hunde erhöht hat. Sie ist aber noch dabei, die Daten auszuwerten. In Ascheberg, Herbern und Davensberg leben derzeit rund 1600 Hunde. 20 mehr als im Vorjahr. Die Gemeinde Rosendahl hat ihre Bestandsaufnahme in diesem Jahr ebenfalls abgeschlossen. Hier sind in diesem Jahr 130 neue Hunde hinzugekommen. In Dülmen gibt es aktuell 4000 Hunde, Tendenz leicht steigend. Mit den Bestandaufnahmen wollen die Städte und Gemeinden erreichen, dass alle Hundebesitzer auch brav ihre Steuern zahlen. Teilweise haben sich die Hundesteuern erhöht. In Dülmen beispielsweise um 12 Euro und in Nordkirchen um vier Euro. In Nottuln hat sich die Steuer in diesem Jahr um 17 Prozent auf 84 Euro für einen Hund erhöht. Die Gemeinde sagt ganz klar: Die Steuern wurden wegen der klammen Kasse erhöht. Die Gemeinde Rosendahl denkt derzeit nicht über höhere Hundesteuern nach. Ähnlich sieht es in den Gemeinden Ascheberg und Senden aus.