
Der Anteil der Unternehmen, die ihre Lage als gut bezeichnen legte im Vergleich zur Herbstumfrage zwar immerhin leicht zu. Besorgniserregend bleibt aber, dass nach wie vor mehr Unternehmen schlechtere als bessere Geschäfte in den kommenden Monaten erwarten, sagt die IHK. Vor allem in der Industrie drücken die hohen Energiepreise, zunehmende Handelshemmnisse im internationalen Geschäft und damit ausbleibende Aufträge auf die Stimmung. Ähnlich schwierig ist die Stimmung im Handel - hier herrscht große Skepsis, ob die gesunkene Inflationsrate den privaten Konsum wieder anfeuert. Das erwarten dagegen Experten. Firmen sind immer unzufriedener und kritisieren offen Politik und die ganze Bürokratie. Trotz der anhaltenden Flaute ist für dreiviertel der Unternehmen ein Streichen von Arbeitsplätzen keine Option. 20% wollen sogar zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Bei dem Vorhaben könnte aber der Fachkräftemangel Probleme bereiten.