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KREIS: Immer mehr träge Kinder

Erst mit dem Eltern-Taxi zur Schule, in den Pausen herumstehen und nachmittags mit dem Handy chatten – Kinder und Jugendliche im Kreis bewegen sich zu wenig. Nach einer aktuellen Krankenkassenstudie hat die Trägheit vor allem bei den 15- bis 18-Jährigen in den vergangenen 10 Jahren dramatisch zugenommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.03.2024 05:29

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In den vergangenen 10 Jahren sei der Anteil der Schüler, die unter motorischen Entwicklungsstörungen leiden, um 44 Prozent angestiegen. Genau das spiegele sich bereits in den Früherkennungsuntersuchungen wider, sagt der Havixbecker Dieter Göhler, der Sprecher der Kinder- und Jugendärzte im Kreis. Er findet die Entwicklung bedenklich und sagt daher: Es ist wichtig, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Treppensteigen statt Aufzugfahren, Laufen oder Fahrradfahren statt Autofahren - helfen da schon. Und natürlich das Handy auch mal weglegen und sich stattdessen bewegen. Eltern sollen Vorbilder sein und ihren Kindern vorleben, täglich aktiv zu sein.

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