
Sie sehen in Innenstädten und Ortskernen im Kreis Coesfeld leere Schaufenster. Um das zu ändern und die Innenstädte und Ortskerne langfristig zu beleben ist es wichtig, sie zu Wohlfühlorten zu machen. Sagt die Industrie- und Handelskammer für den Kreis. Sie stellt heute die Ergebnisse eines Netzwerktreffens zur „Zukunft des Handels“ vor. Damit Innenstädte und Ortskerne attraktiv bleiben, müssen sie erreichbar sein. Und dabei gehe es nicht nur um wenige Gehminuten entfernte Parkplätze, sonders auch um alternative Ideen, Kunden ohne viel Aufwand in die Zentren zu bringen. Das sei ein wichtiger Faktor, denn viele Kunden werden älter. Im Kreis Coesfeld gibt es ja beispielsweise einige E-Rischka-Projekte, die Menschen transportieren. Das ist das eine. Das andere, ein neuer Mix in den Innenstädten aus Gastronomie, Gesundheitsangeboten, Kunst, Kultur und Co-Working-Lösungen. Das sind alternative Arbeitsplätze außerhalb der typischen Büros. All das müsse den Handel ergänzen. Er alleine schaffe es nicht, Innenstädte und Ortskerne lebendig zu halten. Das Netzwerk besteht aus Vertretern aus Handel, Gastronomie, Stadtmarketingvereinen und der Wirtschaftsförderung aus dem Kreis Coesfeld und dem Münsterland.