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KREIS: Integration am Limit
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KREIS: Integration am Limit

Die vielen geflüchteten Menschen im Kreis Coesfeld zu integrieren ist eine Mammutaufgabe, die viel Engagement und auch Geld erfordert. Genau das kürzen Bund und Land in entscheidenden Bereichen, kritisiert der Chef des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis, Christoph Schlütermannn.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.02.2025 15:53

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Der Bund setze beispielsweise den Rotstift bei den Geldern für Sprachkurse an, das Land plane das bei den sogenannten Komm an-Mitteln. Das treffe unter anderem auch viele ehrenamtliche Initiativen. Es gehe um Treffpunkte, Begleiter bei Behördengängen oder Arztbesuchen. Ein weiteres Problem sei, dass Wohlfahrtsverbände, die sich in der Arbeit mit Flüchtigen engagieren auf einem Großteil der Kosten sitzen bleiben. Unter diesen Bedingungen ließe sich die Arbeit auf Dauer nicht fortsetzen. Das alles passiere in einer Situation, in der Behörden, Verbände und Initiativen bereits an der Belastungsgrenze seien. So könne Integration nicht gelingen. Bund und Land sollten den eingeschlagenen Kurs dringend überprüfen. 

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