
Trotz der Pandemie und Homeoffice ist die Quote der Menschen, die ihren Wohnort zum Arbeiten verlassen, im vergangenen Jahr kaum zurückgegangen. Die Landesstatistiker haben heute neuste Zahlen vorgestellt. Danach verlässt morgens jeder zweite im Berufsverkehr den Kreis Coesfeld. Und deswegen sind die Straßen und Autobahnen jeden Morgen im Kreis auch proppevoll. In Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen ist am meisten los, denn in den drei größten Städten des Kreises machen sich die meisten Menschen auf den Weg in die Nachbarstadt Münster zum Job. Aus Coesfeld fahren zudem viele Menschen in den Nachbarkreis Borken und aus Dülmen und Coesfeld führt ein weiterer vielbefahrener Arbeitsweg ins Ruhrgebiet vor allem nach Gelsenkirchen, Dortmund und Bochum. Bei den Gemeinden ist Senden Spitzenreiter bei den Menschen, die ihren Wohnort verlassen. Die meisten arbeiten in der Nachbarstadt Münster und im Nachbarkreis Steinfurt. Im Vergleich der Orte im Kreis Coesfeld leben in Nordkirchen die wenigsten Menschen, die ihr zuhause für die Arbeit verlassen müssen. Verkehrsexperten für den Kreis setzt sich schon lange für Lösungen ein, um den zunehmenden Stau zu entzerren. Eine Lösung sind Radschnellwege zumindest für Arbeitswege innerhalb des Kreises Coesfeld oder nach Münster.