
Immerhin bleiben viele Jugendzentren, anders als während der ersten Corona-Welle im Frühjahr, geöffnet. Es gelten allerdings strenge Corona-Regeln. Ein Beispiel: Ins Jugendhaus Stellwerk in Coesfeld dürfen nur noch acht Jugendliche und sechs Kinder gleichzeitig kommen. Die beiden Gruppen sind räumlich getrennt, alle müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, es gilt eine Maskenpflicht und für die Angebote müssen sich Jugendliche und Kinder vorher anmelden. Ähnlich ist das bei der Neuen Spinnerei in Dülmen. Am Wochenende gibt es hier zum Beispiel ein Mario Kart-Turnier. Für die Jugendzentren ist es außerdem wichtig, den Daheimgebliebenen etwas zu bieten. Die Mitarbeiter des Jugend- und Kulturhauses in Nordkirchen zum Beispiel wollen ihnen demnächst Materialien für Online-Bastelkurse vorbeibringen.
Sportliche Angebote wie Tanzkurse und Fußball-Treffs fallen in den Jugendzentren im Kreis aktuell komplett weg.