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KREIS: Jugendliche schneller in Ausbildung bringen
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KREIS: Jugendliche schneller in Ausbildung bringen

Ausbildungsexperten im Kreis Coesfeld stimmen einer neuen Bertelsmann-Studie nur zum Teil zu. Demnach könnten rund zwei Drittel der Jugendlichen, die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden, mit mehr individueller Unterstützung doch direkt ins Berufsleben starten - und müssten nicht erst Praktika oder staatlich finanzierte Kurse machen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 16.01.2025 06:30

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Jugendliche noch intensiver zu begleiten, könnte die Quote verbessern, sagt der Ausbildungsbeauftragte der heimischen Industrie- und Handelskammer, Carsten Taudt. Für einen Großteil gebe es aber keine schnelle Lösung. Wenn man sich anschaue, welche Herausforderungen das sind, die diese Menschen mitbringen, steht an erster Stelle Schwierigkeiten mit dem Verantwortungsbewusstsein und Stressresistenz, fehlende Motivation, fehlende soziale Kompetenzen wie Höflichkeit oder Pünktlichkeit, fehlende Orientierung der Menschen und auch psychische Probleme. Letzteres hat immerhin ein Drittel der Befragten als ei Problem angegeben.  

Schon jetzt gäben immer mehr Betriebe auch Jugendlichen mit fehlenden Kompetenzen eine Chance. Das klappe oft, oft aber auch nicht, sagt Carsten Taudt. Die Zahl der Ausbildungsabbrüche sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 

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