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KREIS: Kaum Luftfiltergeräte in Klassenzimmern
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KREIS: Kaum Luftfiltergeräte in Klassenzimmern

Heute kehren alle Schüler im Kreis Coesfeld zurück in ihre Klassen, zumindest tageweise.



Veröffentlicht: Montag, 15.03.2021 05:33

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Einerseits ist das schön, dass Schüler ihre Freunde wiedersehen. Andererseits nehmen die Zahlen der Neuinfektionen wieder zu. Luftreiniger in Klassenzimmern sollen neben intensivem Lüften helfen, Risiken zu minimieren. Allerdings gibt es in den Schulen nur vereinzelt solche Geräte, beispielsweise für schlecht lüftbare Sporthallen oder für Bio-, Chemie- oder Physik-Räume. Die Stadt Billerbeck hat für die Schulen insgesamt sieben Luftreiniger angeschafft, sogar von einer Billerbecker Filter-Firma. Lüdinghausen hat fünf dieser Geräte. Die meisten Städte und Gemeinden haben aber kein einziges Gerät. Der Hauptgrund: Die Geräte sind teuer und das Land gibt nur dann Fördergeld dazu um die Geräte anzuschaffen, wenn es Räume in den Schulen gibt, die sich nicht lüften lassen. In den Schulen kreisweit sind Fenster aber groß genug und sie lassen sich auch öffnen. Es gibt aber noch weitere Gründe: Die Gemeinde Rosendahl beispielsweise zweifelt daran, dass in den alten Schulgebäuden die Stromstärke in den Steckdosen ausreicht, um die Luftfilter zu betreiben. Und die Gemeinde Ascheberg hat die Geräte ausprobiert und findet das Geräusch, das sie machen, zu laut.

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