
Es sind immer mehr Fachkräfte in den Pflegeberufen nötig. Bundesweit ist die Zahl der Beschäftigten in Kliniken und Altenheimen aber im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Im Kreis Coesfeld sieht es so aus: Der Caritasverband ist mit 115 Pflegern ins vergangene Jahr gestartet. Zum Jahreswechsel waren es insgesamt zwei mehr. Der Sprecher der katholischen Pflegeeinrichtungen im Kreis, Christoph Klapper aus Osterwick, hat teilweise sogar eine positive Entwicklung beobachtet: Es kamen einige Pflegehilfskräfte dazu. Als Quereinsteiger haben sie in der Pandemie einen beruflichen Neustart gewagt. In den Krankenhäusern im Kreis ist es so: Sowohl beim Marienhospital in Lüdinghausen als auch bei den Christophorus Kliniken in Dülmen, Nottuln und Coesfeld ist die Zahl der Pfleger stabil geblieben. Darüber sind die Klinik-Leitungen heilfroh: Denn ohnehin sei die Situation auf den Stationen angespannt. Künftig müssten noch mehr Fachkräfte dazu kommen, um die Teams zu entlasten.