
KREIS: Kinder nicht direkt an Schule rauslassen!
Heute starten die meisten Kinder und Jugendlichen im Kreis in das neue Schuljahr. Städte und Gemeinden hoffen, dass es nicht wieder zu Problemen durch Eltern-Taxis kommt. Sie appellieren an Eltern, ihre Kinder nicht direkt am Schultor rauszulassen.
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In Nordkirchen, Südkirchen und Capelle bringen zu viele Eltern ihre Kinder direkt an den Schuleingang. Das ist gefährlich und schafft Chaos. In der neu aufgelegten Broschüre „Mein sicherer Schulweg“ appelliert die Gemeinde an die Eltern, die Bringfahrten möglichst zu vermeiden. In der Gemeinde Rosendahl ist es an einzelnen Schulstandorten zeitweise zu Problemen durch Elterntaxis gekommen. Verstärkte Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt waren hilfreich. An der Lambertusschule in Ascheberg ist eine „Kiss & Go“-Zone eingerichtet, ebenso an der Ludgerischule und der Sekundarschule in Lüdinghausen. Hier lassen Eltern ihre Kinder aussteigen. Die Erfahrungen sind bislang gut. In Dülmen hängen seit dem vergangenen Jahr große Banner mit der Aufschrift "Lass uns laufen" an den Schulen aufgehängt. Diese hängen teilweise weiter. Die Stadt hofft, die Eltern für das Thema zu sensibilisieren und ein Umdenken zu erreichen. In Billerbeck weisen die Schulen bei Elternabenden daraufhin, die Kinder dabei zu unterstützen, den Schulweg selbständig zu meistern. Die Stadt Coesfeld weist dabei auf einen digitalen Schulwegplaner hin, den Familien bei der Planung eines sicheren und möglichst selbstständigen Schulwegs nutzen können. HIER findet Ihr das Online-Angebot. An den Nottulner Grundschulen ist die Polizei regelmäßig unterwegs und kontrolliert.