
Der Kirchenkreis rechnet weiter mit rückläufigen Mitgliederzahlen und damit verbundenen sinkenden Kirchensteuereinnahmen. Das wirke sich hier zwar noch nicht so stark aus, da es hier im Vergleich zu anderen Kirchenkreisen noch etwas mehr Mitglieder gebe und danach die Gelder berechnet werden, die die Landeskirche ausschüttet - dennoch werde es finanziell eng. Vor allem da einige Kosten gestiegen seien, zum Beispiel die Summe, die eine Gemeinde ihrem Pfarrer bezahlen muss. Dadurch erhöht sich jetzt auch der Druck auf die Kitas. Im kommenden Kita Jahr müssen die Kirchen alle Rücklagen aufbrauchen, um die Mitarbeiter in den betroffenen 25 evangelischen Kitas im Kirchenkreis bezahlen zu können. Es müsse sich politisch dringend etwas ändern, damit die Städte und Gemeinden den Kitas mehr Geld dazusteuern. Passiert das nicht, müsste der Kirchenkreis die Betreuungszeiten reduzieren oder einzelne Kitas schließen.