
Dazu haben sich die Christophorus-Kliniken jetzt entschieden, der Grund sind die rasant steigenden Fallzahlen. Einzelheiten haben sie am Abend vorgestellt.
Ist es vertretbar, suchen Ärzte für anstehende Untersuchungen und Operationen neue Termine. Heute schauen sie über die entsprechenden Pläne und informieren Patienten dann zeitnah. Das ist wichtig: Notfälle und die Geburtshilfe sind davon ausgenommen. Die Krankenhäuser in Coesfeld, Nottuln und Dülmen behandeln mehr und mehr Corona-Patienten: Waren es am Dienstag noch 11, hat sich deren Zahl am Mittwoch verdreifacht. Bislang liegt zwar keiner auf der Intensivstation – doch deren Behandlung ist zeitaufwändiger. Dazu kommen Lücken im Team, weil sich Mitarbeiter angesteckt haben oder ihre Kinder in Quarantäne betreuen müssen.
Um Patienten und Mitarbeiter zu schützen, bitten die Christophorus-Kliniken Angehörige darum, derzeit von Besuchen absehen.