
Die Polizei wertet gerade aus, wo es zu welcher Jahres- und Uhrzeit besonders häufig kracht. Sie will gemeinsam mit Jägern, Landwirten und Straßenbehörden Lösungen entwickeln, um die Zahl der Wildunfälle zu reduzieren. Ein Beispiel: Blühstreifen an Ackerrändern sind zwar gut für Insekten, sie locken mit schmackhaften Pflanzen möglicherweise aber auch Wildtiere an Hauptverkehrsstraßen. Es ist deshalb entscheidend, wo Landwirte Blühstreifen anlegen. Bislang gibt es viele Einzelprojekte, von Wildzäunen bis hin zu Reflektoren an Straßenrändern. Die Polizei möchte die Aktionen besser abstimmen und die Erfahrungen aller nutzen. Im neuen Jahr will sie mit allen Beteiligten einen Kooperationsvertrag schließen. Im nächsten Schritt wären dann zum Beispiel treffen an Wildunfall-Schwerpunkten denkbar, um vor Ort wirksame Massnahmen zu überlegen.