
Ärzte und Krankenpfleger in den Krankenhäusern bei uns im Kreis üben regelmäßig, wie sie mit Infektionserkrankungen umgehen. Beim Coronavirus sei das Vorgehen genauso wie bei dem Grippevirus. Die Christophorus-Kliniken in Coesfeld, Dülmen und Nottuln haben spezielle Isolierzimmer. Falls Verdachtsfälle reinkommen sollten, nehmen Ärzte die Patienten hier einzeln und abgegrenzt von anderen Patienten auf. Dann führen sie Nachweistests durch. In Lüdinghausen beim St. Marien-Hospital läuft das ähnlich ab. Dabei tragen die Ärzte und Krankenpfleger extra Atemmasken, Schutzkittel und Handschuhe. Bislang geht das Berliner Robert Koch-Institut von einer geringen Gefahr für Deutschland aus. Schwerwiegender sei die Influenza. Hier fallen die Infektionszahlen im Kreis Coesfeld bislang niedriger aus als im Vorjahr, sagt das Kreisgesundheitsamt.