
Experten haben in ganz Deutschland untersucht, wo der Boden es erlaubt strahlende Rückstände aus der Atomsrom-Produktion unterirdisch zu lagern. Heute haben sie einen Zwischenbericht vorgestellt. In NRW gibt es demnach 8 Gebiete, die sich eignen könnten. Darunter ist das Münsterland mit dem Kreis Coesfeld. Hier gibt es dem Bericht zufolge eine ausreichend dicke Schicht Tongestein im Boden. Entschieden ist aber noch gar nichts. Die Suche nach einem Atommüll-Endlager steht noch ziemlich am Anfang. Im nächsten Schritt wollen die Verantwortlichen den Zwischenbericht öffentlich diskutieren. In mehreren Online-Konferenzen sollen Sie ihre Fragen stellen und Bedenken äußern können. Die erste ist für Mitte Oktober geplant. Kritik und Bedenken fließen in das Verfahren ein. Gleichzeitig untersuchen die Forscher die Gebiete nach weiteren Kriterien, zum Beispiel wieviele Menschen in einer Region leben. Auf diese Weise grenzen die Experten die Liste möglicher Standorte schrittweise in den kommenden Jahren immer weiter ein. In 11 Jahren soll ein Standort gefunden sein, ab 2050 soll dort Atommüll lagern. Eine Übersichtskarte mit den Regionen aus dem Zwischenbericht finden Sie HIER