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KREIS: Kreisweite Betrugsversuche
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KREIS: Kreisweite Betrugsversuche

Falscher Polizist, falsche Ärztin und falscher Banker - die Polizei ermittelt nachdem am Mittwoch kreisweit Betrüger versuchten mit unterschiedlichen Maschen an euer Geld zu gelangen. Nach mehreren vorangegangenen Telefonaten mit einem falschen Polizeibeamten stand dann auch bei einem Lüdinghauser im Margeritenring ein unbekannter Mann vor der Tür.

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Der Mann stellte sich mit einem gefälschten Ausweis als BKA-Beamter vor und verschaffte sich so Zutritt. Gemeinsam mit dem Lüdinghauser kontrollierte der Unbekannte das Haus auf angebliche Einbruchspuren. Unter einem Vorwand versuchte er anschließend, Bargeld an sich zu nehmen. Als die zwischenzeitlich hinzugekommene Ehefrau des Lüdinghausers Verdacht schöpfte und mit der Polizei drohte, flüchtete der Täter ohne Beute.

Der falsche BKA-Beamte kann wie folgt beschrieben werden:

männlich

- ca. 28 Jahre alt

- ca. 1,80 Meter groß

- osteuropäisches Erscheinungsbild

- schwarze Haare

- sprach akzentfreies Deutsch

- bekleidet mit blauer Jeans und einem sportlichen Blouson

- trug keine Handschuhe

Die Polizei sucht Zeugen, die rund um den Margeritenring in Lüdinghausen verdächtige Personen beobachtet haben oder Angaben zum Täter machen können.

Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter 02591-793711 entgegen.

Um sich vor Betrugsmaschen zu schützen rät die Polizei:

- Seien Sie immer misstrauisch bei Aufforderungen im Internet, per Messenger oder am Telefon!

- geben Sie keine persönliche Daten oder gar Bankdaten an

- Überprüfen Sie den Kontakt: Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach, ob die Nachricht wirklich von ihr kommt! Rufen Sie diese an!

- Wenn Sie per WhatsApp oder andere Messenger um Geldüberweisungen gebeten werden, seien Sie immer misstrauisch.

- Achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen des verwendeten Nachrichtendienstes und prüfen Sie regelmäßig die Privatsphäre Einstellungen.

- geben Sie keine Codes weiter, die an ihre Nummer gesendet werden!

Mehr Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention HIER.

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