
Die Supermarktkette verlangt in einem Experiment eine Woche lang für neun Produkte Preise, die Kosten für Umweltverschmutzung durch die Produktion einbeziehen. Das soll Kunden für den Klimaschutz zum Nachdenken bringen. Landwirte verlangen ja schon lange mehr Geld für Fleisch- und Milchprodukte. Michael Uckelmann aus Hiddingsel vom Landwirtschaftlichen Kreisverband sagt deswegen, ja - so ein Preis wäre natürlich wünschenswert - aber: Kunden müssen die Produkte auch noch kaufen. Und da zeige die Erfahrung, Kunden geben einfach nicht so viel Geld aus. Wichtiger sei es daher mehr auf regionale Landwirtschaft zu setzen. Durch das Nutzen einer Landwirtschaft vor Ort, wie der Kreis Coesfeld und das Münsterland sie haben, könnten Transportwege und dann eben auch umweltschädliche CO2-Ausstoße eingespart werden. Auch der Deutsche Bauernverband kritisiert: Penny verunglimpfe mit der Kampagne lediglich die hemische Produktion - die bereits äußerst klima- und ressourcenschonend sei.