
KREIS: Kritik an Schulbegleiter-Plänen
Schüler, die besondere Unterstützung benötigen, zum Beispiel weil sie körperlich oder geistig behindert sind, haben in den Schulen im Kreis Coesfeld im Moment einen festen Begleiter. Künftig sollen die Schulbegleiter in der Regel mehrere Kinder betreuen.
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So sieht es eine Gesetzesvorlage vor. Ein Ziel ist es dadurch Kosten zu sparen. Für Simone Flissikowski von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis Coesfeld ein Unding. Förderung nach Kassenlage würde die Inklusion um Jahre zurückwerfen. Wer heute an der Schulbegleitung spare, verursache für die Zukunft deutlich höhere Kosten.
Ähnlich sieht das der Verband Bildung und Erziehung im Kreis. Inklusion funktioniere nur mit einem ausreichend großen Team und wenn die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen, nicht die Kosten.