
Um Daten über das Gelände zu sammeln, scannen Experten des Netzbetreiber Amprion den möglichen Verlauf der Trasse. In diesen Tagen soll es losgehen.
Die Experten sind mit einem Kleinflugzeug unterwegs. In einer Höhe von rund 400 Meter nimmt ein Scanner alles auf, was an dem Trassenverlauf liegt: Hügel, Windkraftanlagen, Bahnschienen oder Bäume. Das ist wichtig zu wissen, denn diesen Hindernissen muss die Stromautobahn ausweichen, entweder sind Brücken nötig, Tunnel oder die Stromautobahn muss in einem Bogen weiterführen. Das ist eine wichtige Vorarbeit. Über die endgültige Trasse entscheidet die Bundesnetzagentur erst in ein bis zwei Jahren. Doch der Netzbetreiber Amprion möchte die Stromautobahn sofort bauen, wenn die Bundesnetzagentur ihr Okay gegeben hat. Erledigt Amprion diese nötigen Arbeiten erst dann, geht wertvolle Zeit verloren. Die Stromautobahn soll Windenergie von der Nordseeküste quer durch Deutschland durch den Kreis Coesfeld weiter ins Ruhrgebiet transportieren. Start soll in sieben Jahren sein.