
KREIS: Ladesäulen für E-Autos
Auf den Straßen im Kreis Coesfeld sind deutlich mehr Elektro-Autos unterwegs als noch vor ein paar Jahren. Damit sich noch mehr Menschen für ein E-Auto entscheiden, ist es nötig das Netz aus Ladestationen dichter zu knüpfen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.01.2023 05:25
Bei einem Auto- und Mobilitätsgipfel im Kanzleramt forderte die Kommunalwirtschaft jetzt mehr Tempo beim Ausbau, vor allem in ländlichen Gebieten. Wichtig sind auch Ladestationen für Mieter in Mehrfamilienhäusern. Die Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Coesfeld sagt: Bei Neubauprojekten plant sie bei den Parkplätzen mindestens Leerrohre mit ein. Dadurch lassen sich bei Bedarf unkompliziert Kabel für Ladestationen ziehen. Teilweise installiert die WSG aber auch schon direkt Ladestationen. In Billerbeck zum Beispiel bei neuen Mehrfamilienhäusern im Bereich Gantweger Kley/Brunnenweg. Auch bei größeren Modernisierungsprojekten ist das vorgesehen - aktuell unter anderem in Dülmen am Kreuzweg/Hohe Straße. Grundsätzlich will die WSG nur einen gewissen Anteil der Parkplätze, die sie neu schafft oder modernisiert mit Ladestationen ausstatten. Die Erfahrung zeige, dass nicht jeder Mieter einen Parkplatz benötige und so sei es auch bei Ladestationen.
Die Wohnungsbau und Siedlungsgenossenschaft verwaltet in Coesfeld und Dülmen jeweils fast 500 Wohnungen. Weitere Wohnungen hat sie in Billerbeck und der Gemeinde Rosendahl.