
Am Freitag beraten die Verkehrsminister der Länder über die neuen Regeln für Fahranfänger. Fahrlehrer im Kreis sehen es unterschiedlich. Die Fahrschule Scholz in Dülmen findet eine längere Probezeit super, das erhöhe den Druck auf die Fahranfänger, sich an die Regeln zu halten. Denn im Ernstfall ist sonst der Führerschein futsch. Und dann gebe es ja noch die Möglichkeit, die Probezeit durch ein Fahrsicherheitstraining zu verkürzen. So sieht es auch die Fahrschule Thomas in Senden. Die Fahrschulen Hageneier in Havixbeck und Flüchter in Lette sehen das etwas anders. Sie halten es für besser, das begleitete Fahren zu verlängern. Beim begleiteten Fahren ab 17 Jahren sitzen beispielsweise Eltern daneben. Ist das verlängert, gewöhne sich der Fahranfänger besser an den Straßenverkehr und sei immer sicherer unterwegs. Weitere Themen auf der Verkehrsministerkonferenz sind unter anderem, wie sich die Pandemie auf den Verkehrsbereich auswirkt und welche Lösungen es für einen verbesserten Lärmschutz gibt.