
In den Christopherus Kliniken in Dülmen, Coesfeld und Nottuln gibt es aktuell noch neun freie Betten. Im Marienhospital in Lüdinghausen sind die Hälfte bis dreiviertel der Betten belegt. Gerade in den vergangenen Tagen sind einige Patienten dazugekommen, sagt der Geschäftsführer der Christophoruskliniken Mark Lönnies. Er befürchtet auch, dass sich dieser Trend noch fortsetzt. Das Problem sei, dass Coronapatienten zur Zeit deutlich länger behandelt werden müssten als noch vor einem Jahr. Heißt: die freien Betten würden schneller belegt und andererseits könnten noch keine Patienten entlassen werden. Auf den Intensivstationen sowohl in den Christophoruskliniken als auch im Marienhospital in Lüdinghausen liegen neben wenigen Coronapatienten auch andere Patienten, die schwere OPs oder Unfälle hatten. Das Marienhospital kann die Intensivbetten aufstocken. Wenn sie gebraucht werden, muss das Krankenhaus sie dafür in anderen Bereichen einsparen.